Stop-Motion

ist eine Technik, mit der mittels Aneinanderreihung von Bildern kleine Geschichten als Film umgesetzt werden können. Ich vermittele diese in Arbeitsgemeinschaften an Schulen, die über ein kleines technisches Equipment verfügen, wie iPads für Schüler*innen, Speichermedien für die Arbeiten und ein Whiteboard für die Präsentation.
Grundvoraussetzung für die Teilnahme: Kreativität und Geduld!

Inhaltlicher Aufbau der AG (perfekt für ein Schulhalbjahr):

  • Kurze geschichtliche Entwicklung von Fotografie und Film
  • Daumenkino
  • Technik-Verfahren mittels iPad oder Smartphone
  • Ideenentwicklung/Storyboard
  • Umsetzung eines eigenen Filmes

1826 entstand eine der ältesten noch erhaltenen Fotografien. Mit der Entstehung der Fotografie wird zeitlich schnell auch die Idee des Films geboren, denn der ist lediglich die Aneinanderreihung von Bildern.
Heute allgegenwärtig: Die digitale Fotografie mittels Smartphones – ein 200 Jahre alter Weg, der kurz erzählt wird!

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Daumenkino

Neben der Theorie steht in dieser AG aber die praktische Umsetzung im Vordergrund. Unser erster „Film“ entsteht mit Hilfe von Papier, Schere, Bleistift und Kleber. Und was natürlich die Grundvoraussetzung ist: Eine Idee!

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Technik-Verfahren mittels iPad oder Smartphone

Es gibt verschiedene Anwendungen, mit denen kostenfrei kleine Trickfilme produziert werden können. Für meine AG habe ich mich für „Stop-Motion-Studio“ entschieden, deren Einsatz einfach und intuitiv zu erlernen ist. Während der AG lernen die Schüler*innen die grundlegenden Funktionen dieser App kennen. Wir machen Übungen mit unterschiedlicher Frame-Rate, Kamerapositionen und 2D- sowie vor allem 3D-Filmtechnik.

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Ideenentwicklung/Storyboard

Bevor der erste „richtige“ Film entsteht, brauchen Filmschaffende eine Idee: Was will ich zeigen?
Ob Geschichtenerzählung, Erklärfilm, Musikvideo etc. … die Technik ist eine Seite der Medaille, die andere ist ein Konzept, das mit dem klassischen Storyboard veranschaulicht werden soll. 

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Umsetzung eines eigenen Filmes

Als Ergebnis für alle Teilnehmenden soll ein Film in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden sein mittels Zeichnungen, Scherenschnitt, Modellage von biegsamen Materialien, Figuren oder alltäglichen Gegenständen … hier soll der Kreativität keine Grenze gesetzt werden.

Wir schaffen eine Szenerie und experiemntieren in kleinen Sequenzen, mit welchen Materialien wir die eigene Idee umzusetzen wollen und können. Wir finden heraus, was technisch wichtig ist, um die Illusion der Bewegung in die Einzelbilder zu bringen.

Je nach zeitlichem Verlauf befassen wir uns mit Beleuchtung, Ton und Bildbearbeitung.